"Home-Scouting" - again?

Leider sind die Corona-Fallzahlen wieder gestiegen, weshalb wir neue Richtlinien des Pfadibundes Schweiz (PBS) und der Pfadi Züri umsetzen.

Liebe Eltern, liebe Pfadis, liebe Wölfe und liebe Biber. Liebe Alle!

 

Wir kommen alle zurzeit nicht am Thema Corona vorbei. Auch die Pfadi Morea musste lernen, mit Corona umzugehen.

Als wir zu Beginn des Jahres davon hörten, dachten wir zuerst, dass es uns nicht betrifft. Friedlich und fröhlich planten wir unsere Fähndliweekends. Kurz vor dem Pfadi-FäWe wurde es aber langsam ernst. Erste Hygienemassnahmen wurden umgesetzt und wir sind uns sicher, es wurden noch nie soviel Hände in einem Pfadilager gewaschen.

Bereits eine Woche darauf wurde der Lockdown verhängt, und der Pfadischnuppertag und das Wölfe-FäWe mussten abgesagt werden. Wir Leiter waren zuerst etwas orientierungslos. Bedeutete dies nun keine Pfadi mehr?

Rasch wurde klar, dies durfte nicht sein! In den verschiedenen Stufen wurde schliesslich probiert, trotzdem noch ein bisschen Pfadi zu machen. Und so entstand #homescouting. «Home-Scouting» fasst das Engagement aller Pfadileitenden zusammen, den Kindern ein zielgruppengerechtes Programm für zu Hause anzubieten.

Einige Beispiele der bemalten Schoggitafeln.

Die Meitlipfadi und einige Wölfe bemalten Schokoladentafeln, welche die Leitern dann, im Rahmen eines Hilfsprojektes, zusammen mit anderen Lebensmitteln an Bedürftige verteilte. Die Biber verschickten ganze Biber-Boxen, mit einer Schatzsuche durch den Wald. Ausserdem wurden auch Online-Aktivitäten via Videokonferenz durchgeführt.

Die Meitlipfadi führten trotz allem ein Pfila durch, einfach in einer Box. (Mehr dazu im separaten Blogpost «Pfila in a Box».)

Anfang Juni konnte es dann endlich weitergehen. Wir Leiter waren überglücklich, da auch für uns die Pfadi ein grosser Teil der Freizeitaktivität bedeutet. Wir sind alle sehr gut miteinander befreundet und haben uns daher doch ab und zu einsam gefühlt ohne die Pfadi.

Und natürlich haben wir euch vermisst! Die SoLa-Planung war bereits im vollen Gange und trotz allem gelang es uns, zwei super grossartige Sommerlager auf die Beine zu stellen.

 

Anschliessend verging der Sommer wie im Flug. Corona rückte immer mehr in den Hintergrund.

Nun sind die Fallzahlen leider wieder gestiegen, weshalb wir neue Richtlinien des Pfadibundes Schweiz (PBS) und der Pfadi Züri umsetzten, wie zum Beispiel die Maskenpflicht in den Pfadistufen und für die Leiter. Auch die wöchentlichen Treffen (Höcks) der Leiter wurden mit Maske und Abstand durchgeführt, mittlerweile jedoch wieder per Videokonferenz.

Zur Zeit müssen wir leider wieder auf physische Aktivitäten verzichten (es gilt, was die Fähnli beim Teleblitz schreiben). Trotzdem geben wir unser Bestes und versuchen, jeden Samstag eine Aktivität online durchzuführen, um den Pfadi-Vibe zu erhalten. Und wir sind euch unglaublich dankbar für euere Flexibilität, euer Verständnis und euer Engagement.

 

Fazit: Wir vermissen die Pfadi, wir vermissen uns gegenseitig, wir vermissen Schoggibanane über dem Lagerfeuer, wir vermissen die Vorfreude über das nächste Lager, wir vermissen den Bändelikampf im Wald, wir vermissen die klammen Finger beim Gländgame draussen und vor allem vermissen wir euch!

Bis hoffentlich bald wieder.

Euer Leitungsteam